Vorläufiges Programm * zum Anwendertreff mechatronische Antriebstechnik

Mittwoch, 24. März 2021

08:15 Uhr
Registrierung
08:45 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer durch Redaktion
Referent: Sandra Häuslein  | Redakteurin konstruktionspraxis, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Redakteurin konstruktionspraxis, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Referent: Ute Drescher | Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

08:50 Uhr
Keynote
Entwicklungsmethoden mechatronischer Systeme
Referent: Dr.-Ing. Bernhard Budaker | CSI Entwicklungstechnik GmbH

2000 bis 2006:
Universität Stuttgart, Elektro- und Informationstechnik
2000 bis 2012:
Universität Stuttgart, Promotion zum Dr.-Ing., Fakultät Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik
2006 bis 2008:>br> Universität Stuttgart, Institut für Halbleitertechnik: Wissenschaftlicher Mitarbeiter / Teilprojektleiter KoKon, 79 GHz-Automotive-Radar
2008 bis 2015:
Fraunhofer IPA; Gruppenleiter / Stellvertr. Abteilungsleiter, „Bewegungskontrollsysteme“
2013 bis 2016:
Fraunhofer IPA; Sprecher „Fraunhofer Systemforschung Elektromobilität“
2015 bis 2017:
Fraunhofer IPA; Geschäftsfeldleiter Automotive
Seit 20017:
Leiter EE, CSI AluCar

Entwicklung und Simulation

09:30 Uhr


09:30 Uhr: Welche Vorteile Simulation bei der Entwicklung elektrischer Antriebssysteme bietet mehr
"Die Simulation von elektrischen Antrieben hat viele Vorteile: verkürzte Time-to-Market, automatisierte Inbetriebnahme, gesteigerte Effizienz des Antriebs, optimale Auslegung, einfache Analyse bestehender Prozesse. Baumüller setzt zur Simulation von Antrieben und Prozessen verschiedene Simulationstools ein. Matlab-Simulink, HIL-Simulation oder ProSimulation - je nach Einsatzgebiet. Wichtig ist, dass für jedes Problem und jeden Kunden die richtige Simulations-Lösung basierend auf der passenden Simulationssoftware verfügbar ist. Im Vortrag werden die verschiedenen Tools vorgestellt und Einsatzmöglichkeiten gezeigt. Im Detail geht es abschließend um ein Anwendungsbeipspiel von ProSimulation."

Referent: Markus Jaksch | Baumüller Nürnberg GmbH

Markus Jaksch ist Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik und war bereits bei Firmen wie Siemens und Temic tätig.
Bei Grundig, PTS und IPTE war er als Entwicklungsingenieur und Projektleiter verantwortlich für die Automatisierung von kompletten Fertigungslinien und Sondermaschinen.
Seit 2002 ist Jaksch bei der Baumüller Nürnberg GmbH in unterschiedlichen Bereichen, wie Vertrieb und Applikation tätig. 2005 übernahm er dort die Verantwortung für den Geschäftsbereich Systeme. Im Rahmen seiner Tätigkeit bei Baumüller war Jaksch Autor von mehreren Fachbeiträgen und Referent auf zahlreichen Fachveranstaltungen aus den Bereichen elektrische Antriebstechnik und Automatisierung.

10:00 Uhr: Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

10:40 Uhr: Sicher zum Ziel - Fehlervermeidung in der Antriebsauslegung mehr
Auch wenn ein elektrischer Antrieb nach den zu Grunde liegenden Daten richtig dimensioniert wurde, können im späteren Betrieb unter ungünstigen Umständen Probleme auftreten. Im Extremfall müssen Komponenten ausgetauscht und bestehende Konstruktionen geändert werden. Mit der Kenntnis verschiedener Ursachen solcher Fehler, können die daraus resultierenden Probleme bereits im Vorfeld vermieden werden. Im Vortrag werden typische Fehler beleuchtet, die sowohl im Vorfeld, als auch bei der Antriebsauslegung selbst verursacht werden können. Er zeigt auf, wie mit deren Kenntnis und den dazu gegebenen pragmatischen Hilfestellungen Probleme im späteren Betrieb vermieden werden. Darüber hinaus schärft er das Verständnis für die Antriebsauslegung und gibt den Projektierenden eine solide und notwendige Basis.
Referent: Reinhard Mansius | Autor „Praxishandbuch Antriebsauslegung“

Jahrgang 1966

1983-1985: Berufsausbildung zum Elektromonteur

1989-1994: Studium Elektrotechnik, Fachrichtung: Elektrische Maschinen und Geräte, Automatisierungstechnik

1994-1999: bei Reform Elektromotorenbau GmbH & Co. KG tätig als Prüffeldingenieur, Projektingenieur

1999-2002: bei Demag Cranes & Components GmbH zunächst als Elektrokonstrukteur, dann von 2000 bis 2003 als Projektingenieur / Antriebsberechner

Seit 2002: bei Bosch Rexroth AG als Applikationsingenieur, seit 2003 Produktmanager Antriebssysteme
Folgender Link führt Sie zu meinem Buch: https://vogel-fachbuch.de/maschinenbau/konstruktion/43-praxishandbuch-antriebsauslegung


11:10 Uhr: Wie der Austausch von Getriebedaten mit der herstellerunabhängigen, standardisierten Schnittstelle REXS funktioniert mehr
Im Vortrag wird die REXS-Schnittstelle vorgestellt sowie die Gründe für deren Entwicklung diskutiert. Anschließend wird beschrieben, wie es in einem FVA-Projekt und durch das REXS Change Control Board gepflegt und weiterentwickelt wird. Die Grundprinzipien des REXS-Modells werden erläutert und die ausführliche Dokumentation vorgestellt, die online verfügbar ist, einschließlich einer Datenbank mit detaillierten Informationen über die verfügbaren Parameter sowie des offenen Ticketsystems, das den Entwicklungsprozess steuert. Ein Überblick über den aktuellen Stand von REXS und die geplanten nächsten Schritte sowie eine Demonstration über den Datenaustausch zwischen der FVA-Workbench und BEARINX schließen den Vortrag ab.
Referent: Dennis Tazir  | FVA Software & Service GmbH

Dennis Tazir studierte an der Technischen Universität in Darmstadt allgemeinen Maschinenbau und legte sein Diplom 2006 ab. Von 2006 bis 2011 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt. In der Zeit von 2011 bis 2019 arbeitete er als Entwicklungsingenieur bei der OPEL Automobile GmbH in Rüsselsheim, wobei er die ersten 1 1/2 Jahre über die TECOSIM GmbH angestellt war. Seit 2020 ist er bei der Forschungsvereinigung Antriebstechnik FVA GmbH als Softwareentwickler tätig mit dem Arbeitsschwerpunkt "Stirnradverzahnung".


11:40 Uhr: Mit künstlicher Intelligenz zur optimierten Getriebeauslegung mehr
Die beschriebene Methode zur Bestimmung optimaler Makrogeometrie von Verzahnungen, Wellen, sowie Lagern und Mikrogeometrie von Zahnflanken mit angelernten Neuronalen Netzen ermöglicht es dem Produktentwickler eine zielorientierte, einfach zu verwendende Auslegung von Maschinenelementen. Eine Änderung der Randbedingungen wie Geometrie, verschiedenen Modifikationen und Belastungen ist jederzeit möglich und erlaubt einfach durchzuführende Sensitivitätsanalysen.
Daraus ergibt sich ein weiterer positiver Effekt. Bereits während der Konstruktion bzw. Auslegung eines Produktes können Entwickler ohne spezielles Fachwissen hinsichtlich Geometrieoptimierung und Lastverteilungsanalyse mit einfachen Werkzeugen zu hinreichend ausgelegten und vorqualifizierten Maschinenelementen kommen.
Referent: Dr.-Ing. Tobias Schulze | DriveConcepts GmbH

1996-2001: Studium an der Technischen Universität Dresden in der Studienrichtung Maschinenbau
2001-2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Dresden am Lehrstuhl Maschinenelemente
seit 2006: Geschäftsführer der Firma DriveConcepts GmbH in Dresden

12:10 Uhr
Vorstellung der Aussteller
12:15 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung

Mechanische Komponenten optimieren

13:20 Uhr


13:20 Uhr: Wie die Optimierung mechanischer Antriebskomponenten mit Mehrkörpersimulation gelingt mehr
Prototypenversuche auf einem Prüfstand liefern häufig nur Erkenntnisse zur Performance unter Idealbedingungen. Durch den frühzeitigen Einsatz von Simulation im Entwicklungsprozess kann die Leistung unter verschiedenen Betriebsbedingungen untersucht und von Beginn an optimiert werden. In der Regel ist es nicht ausreichend, alle Komponenten einzeln zu betrachten und auszulegen. Um ein optimal funktionierendes System zu entwickeln und somit das Potenzial vollständig ausschöpfen zu können, muss vielmehr das Zusammenspiel der Bauteile betrachtet werden. An einem Praxisbeispiel wird erläutert, wie ein effizientes MKS-Simulationsmodell samt flexibler Körper erstellt wird, um Schwingungen und einzelne Getriebeparameter (wie Kraftverteilung oder Getriebeverzahnung) zu optimieren und damit ein effizientes Getriebe zu entwickeln.

Referent: Dr.-Ing. Manuel Eckstein | Wölfel Engineering GmbH & Co. KG

Ausbildung/Studium 2006 – 2011 – TU Darmstadt, Studium Maschinenbau 2011 – 2014 – TU Darmstadt, Promotion im Fachbereich Maschinenbau
Beruflicher Werdegang 2015 – heute – Wölfel Engineering
Derzeitige Tätigkeit: Leiter Schwingungs- und Monitoringsysteme Leiter Simulation


13:50 Uhr: Neue Wege gehen - Kupplungen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff mehr
Die Anforderung und Komplexität von Anwendungen mit Distanzkupplungen entwickelt sich stetig weiter. Mit Verbindungswellen aus Aluminium oder Stahl sind die Grenzwerte oft schnell erreicht. Durch die Verwendung von innovativen Werkstoffen im Antriebsstrang können diese Grenzwerte verschoben und höhere Kundenanforderungen sehr gut umgesetzt werden.
Im Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die Vorteile durch Verwendung von kohlestofffaserverstärktem Kunststoff im Antriebsstrang. Mithilfe von Simulationssoftware und praktischen Versuchsreihen ist es JAKOB Antriebstechnik gelungen, in Zusammenarbeit mit Carbon Drive, ein Composite-Verbindungsrohr zu entwickeln. Diese Art von Distanzkupplung verzichtet komplett auf angebaute Ausgleichselemente und setzt somit neue Maßstäbe in Sachen der Antriebstechnik.

Referent: Jonas Rüttger | Jakob Antriebstechnik GmbH

2011-2014: Berufsausbildung zum Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik, Ziemann Holverika GmbH
2014-2016: Metallbauer, Ziemann Holverika GmbH in Bürgstadt
2016-2018: Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Allgemeiner Maschinenbau, Erasmus-Kittler-Schule in Darmstadt
Seit 2018: Vertriebsmitarbeiter, JAKOB Antriebstechnik GmbH

Referent: René Köhler | Jakob Antriebstechnik GmbH

2012-2014: Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker, Jakob Antriebstechnik GmbH
2014-2017: Bachelorstudium allgemeiner Maschinenbau, Hochschule Darmstadt
2017-2019: Masterstudium Maschinenbau, Hochschule Darmstadt
seit 2019: Entwicklungsingenieur, Jakob Antriebstechnik GmbH


14:20 Uhr: Aus der Forschung: Auslegung kleinmoduliger Verzahnungen in der Getriebetechnik mehr
Durch den umfangreichen Versuchsplan in den FVA-Forschungsvorhaben FVA 410 I und FVA 410 II konnten an gerad- und schrägverzahnten, korrigierten und unkorrigierten Verzahnungen deutliche Tragfähigkeitssteigerungen gegenüber der Norm nachgewiesen werden. So konnten für eine unkorrigierte Geradverzahnung, für einen Modul m_n = 0,6 mm, eine 30 % höhere Grübchentragfähigkeit und eine 40 % höhere Zahnfußtragfähigkeit nachgewiesen werden. Im Vortrag wird das Forschungsprojekt detailliert vorgestellt.
Referent: Benjamin Abert | FVA GmbH

Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Clausthal mit einem Fokus auf Tribologie, Simulation und Modellbildung. Abschluss mit einem Master of Science und direkter Einstieg bei der FVA SoftwareService GmbH als Productowner für Gleit- und Wälzlagerungen.
2017 Übernahme der stellvertretenden Softwareentwicklungsleitung und seit 2018 Head of Consulting & Service und damit verantwortlich für Individual- und Customizing-Projekte für Kunden, Kundensupport und Beratungstätigkeiten.

14:50 Uhr: Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

Antriebssystem 4.0

15:20 Uhr


15:20 Uhr: Messdaten aus dem rotierenden Antriebsstrang erfassen - die intelligente Kupplung macht´s möglich mehr
Mit der Intelligenten Kupplung können gleich mehrere wichtige Messdaten direkt aus dem rotierenden Antriebsstrang erfasst werden. Die App für Mobilgeräte ermöglicht eine einfache Bedienung, alternativ lassen sich die Daten auch in einen Computer oder einer SPS einspeisen. Messwerte von anderen Komponenten können dort ergänzt werden. Diese Daten sind die Grundlage für eine bessere Beurteilung und Transparent des Antriebsstranges. Im Vortrag blicken wir hinter die Kulissen: Wie wurde die Kupplung entwickelt, wie funktioniert die Technologie im Detail, was gibt es bei der Integration zu beachten?

Referent: Martin Krech | R+W Antriebselemente GmbH

11/2018 - heute: Co-Founder und Geschäftsführer der core sensing GmbH (Ausgründung der TU Darmstadt, gefördert durch EXIST Forschungstransfer)
02/2014 - heute: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen an der TU Darmstadt
09/2012 - 02/2013: F/E - Praktikum bei der ABB AG in Hanau im Bereich New Switcher Technologies

15:50 Uhr: Vernetztes Bremsenmonitoring ganz ohne Sensorik mehr
Das Monitoring der Sicherheitsbremsen erfolgt sensorlos mit dem nachrüstbaren Modul ROBA-brake-checker. Durch eine erweiterte Analyse von Strom und Spannung erkennt das Modul die Bewegung der Ankerscheibe und weiß, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Der ROBA-brake-checker überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiß auch auf Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen. Mit dem Modul werden somit jetzt bei der Überwachung deutlich mehr Parameter als mit Mikroschaltern und Initiatoren abgebildet. In einer erweiterten Ausführung ist das Modul mit einer zusätzlichen Platine mit kundenspezifischer Schnittstelle (z. B. optisch, W-Lan, IO Link, OPC UA, etc.) ausgestattet.
Referent: Andreas Merz | Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG

Andreas Merz absolvierte in Kempten ein Maschinenbaustudium und ist seit 12 Jahren bei Mayr Antriebstechnik tätig. Er arbeitete zunächst als Gebietsverkaufsleiter im deutschen und internationalen Vertrieb und wechselte 2017 ins Produktmanagement. Dort ist er u.a. für elektrisches Zubehör und Industriebremsen zuständig.

16:20 Uhr: Intelligentes Condition Monitoring von Antriebssträngen im Einsatz in Exzenterpressen mehr
Der Vortrag beschreibt Intelligentes Condition Monitoring am Beispiel von Antriebssträngen für mechanische Exzenterpressen. Dabei werden zunächst die gängigen zeitgemäßen Antriebskonzepte vorgestellt. Nachfolgend werden die Anforderungen an ein intelligentes Condition-Monitoring-System skizziert. Im nächsten Schritt wird die technische Umsetzung der Anforderungen anhand der einzelnen Antriebskomponenten dargestellt und die Funktionalität des dafür entwickelten Smart-G-Systems vorgestellt. Es wird erläutert, wie die spezifischen Meßsignale in auch für Nichtfachleute
verständliche Parameter umgewandelt werden. Ergänzt wird der Vortrag durch real umgesetzte Anwendungsbeispiele. Abschließend wird es um Einbindungsmöglichkeiten der ermittelten Daten in übergeordnete Steuerungs- und Informationssysteme gehen und der Mehrwert für die Anwender besprochen.


Referent: Carlo Boß | Goizper GmbH

Jahrgang 1965
1991 Abschluss als Maschinenbauingenieur Konstruktionstechnik
1991-1996 Konstruktion und Entwicklung im Bereich Fördertechnik
1996-2001 Konstruktion und Entwicklung im Bereich Medizintechnik (Rollstühle)
2001-2013 Ortlinghaus-Werke GmbH Wermelskirchen Konstruktion und Entwicklung von Industriekupplungen und -Bremsen
2014-heute Goizper GmbH Hückeswagen (Tochter der Goizper S. COOP, Spanien)
Konstruktion und Entwicklung von Industriekupplungen, -Bremsen und Antriebssystemen

16:50 Uhr: Das Getriebe der Zukunft ist digital mehr
Das smarte Getriebe eröffnet Maschinenbauern und Betreibern neue Wege in der Überwachung und Analyse ihrer Maschine und Antriebsachse. Was sich hinter dem Begriff des smarten Getriebes versteckt, wie WITTENSTEIN die digitale Transformation beschreitet und welche Möglichkeiten den Kunden dadurch eröffnet werden, erfahren Sie innerhalb dieses Vortrags.

Referent: Michael Herkert | WITTENSTEIN alpha GmbH

2008 - 2012: Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme, Bundeswehr
2013 - 2016: B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen, DHBW Stuttgart
2016 - heute: Produktmanager, WITTENSTEIN alpha GmbH
2018 - heute: M.Sc. Digital Innovation & Business Transformation, Steinbeis SMI Berlin

17:20 Uhr
Abschluss-Vortrag
Aus der Forschung: Effiziente Schmierung eines elektromechanischen Antriebsstrangs für E-Fahrzeuge mehr
Der Vortrag beschreibt das Forschungsprojekt Speed4E. Die mit dem Projekt Speed4E verbundenen Ziele umfassen die Entwicklung eines innovativen Antriebsstrangkonzepts für BEV (Battery Electric Vehicles) mit Drehzahlen der elektrischen Maschine von bis zu 50.000 U/min, die Integration des elektromechanischen Hochgeschwindigkeitsantriebsstrangs in ein Demonstrationsfahrzeug und ein ganzheitliches Wärmemanagement mit einem wasserhaltige Getriebeflüssigkeit. Das für das Speed4E-Getriebe entwickelte Schmiersystem zielt auf einen hohen Wirkungsgrad und eine optimierte Wärmebilanz durch bedarfsgerechten Ölfluss. Die maximalen Umfangsgeschwindigkeiten von 55 m/s ergeben sich aus den maximalen Drehzahlen von 30.000 U/min am Fahrzeug. In diesem Zusammenhang wird untersucht, wie das Schmiersystem so ausgelegt werden kann, dass es so effizient wie möglich arbeitet, immer im Zusammenhang mit dem ganzheitlichen Wärmemanagement des Fahrzeugs.

Referent: Bernd Morhard | TU München - Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG)

10/2016 – 11/2018 TU München | M.Sc. Maschinwesen
Schwerpunkte: Elektromobilität | Fahrerassistenz | Produktion | Management
10/2012 – 10/2016 TU München | B.Sc. Maschinwesen
09/2008 – 06/2012 Gymnasium Berchtesgaden | Bayern
Seit 21.01.2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter | TU München | Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau Forschung im Bereich der Getriebewirkungsgrade hochdrehender elektro-mechanischer Antriebsstränge

18:00 Uhr
Verabschiedung der Teilnehmer
*Programmänderungen vorbehalten

Aussteller