Programm

Mittwoch, 18. März 2020

08:15 Uhr
Registrierung
08:45 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer durch Redaktion
Referent: Sandra Häuslein  | Redakteurin konstruktionspraxis, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Redakteurin konstruktionspraxis, Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Referent: Ute Drescher | Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

Chefredakteurin konstruktionspraxis
Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

08:50 Uhr
Keynote
Entwicklungsmethoden mechatronischer Systeme
Referent: Sebastian Wolf | Weidmüller Interface GmbH & Co. KG

Entwicklung und Simulation

09:30 Uhr


9:30 Uhr: Sicher zum Ziel - Fehlervermeidung in der Antriebsauslegung mehr
Auch wenn ein elektrischer Antrieb nach den zu Grunde liegenden Daten richtig dimensioniert wurde, können im späteren Betrieb unter ungünstigen Umständen Probleme auftreten. Im Extremfall müssen Komponenten ausgetauscht und bestehende Konstruktionen geändert werden. Mit der Kenntnis verschiedener Ursachen solcher Fehler, können die daraus resultierenden Probleme bereits im Vorfeld vermieden werden. Im Vortrag werden typische Fehler beleuchtet, die sowohl im Vorfeld, als auch bei der Antriebsauslegung selbst verursacht werden können. Er zeigt auf, wie mit deren Kenntnis und den dazu gegebenen pragmatischen Hilfestellungen Probleme im späteren Betrieb vermieden werden. Darüber hinaus schärft er das Verständnis für die Antriebsauslegung und gibt den Projektierenden eine solide und notwendige Basis.
Referent: Reinhard Mansius | Autor „Praxishandbuch Antriebsauslegung“

Jahrgang 1966

1983-1985: Berufsausbildung zum Elektromonteur

1989-1994: Studium Elektrotechnik, Fachrichtung: Elektrische Maschinen und Geräte, Automatisierungstechnik

1994-1999: bei Reform Elektromotorenbau GmbH & Co. KG tätig als Prüffeldingenieur, Projektingenieur

1999-2002: bei Demag Cranes & Components GmbH zunächst als Elektrokonstrukteur, dann von 2000 bis 2003 als Projektingenieur / Antriebsberechner

Seit 2002: bei Bosch Rexroth AG als Applikationsingenieur, seit 2003 Produktmanager Antriebssysteme
Folgender Link führt Sie zu meinem Buch: https://vogel-fachbuch.de/maschinenbau/konstruktion/43-praxishandbuch-antriebsauslegung

10:00 Uhr: Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

10:40 Uhr: Wie der Austausch von Getriebedaten mit der herstellerunabhängigen, standardisierten Schnittstelle REXS funktioniert mehr
Im Vortrag wird die REXS-Schnittstelle vorgestellt sowie die Gründe für deren Entwicklung diskutiert. Anschließend wird beschrieben, wie es in einem FVA-Projekt und durch das REXS Change Control Board gepflegt und weiterentwickelt wird. Die Grundprinzipien des REXS-Modells werden erläutert und die ausführliche Dokumentation vorgestellt, die online verfügbar ist, einschließlich einer Datenbank mit detaillierten Informationen über die verfügbaren Parameter sowie des offenen Ticketsystems, das den Entwicklungsprozess steuert. Ein Überblick über den aktuellen Stand von REXS und die geplanten nächsten Schritte sowie eine Demonstration über den Datenaustausch zwischen der FVA-Workbench und BEARINX schließen den Vortrag ab.
Referent: Dr. Moritz Keuthen | FVA Software & Service GmbH

Akademischer Werdegang
2012 – 2016 Promotion in Mathematik, TU München, Lehrstuhl für mathematische Optimierung 2011 – 2012 Studium M.Sc. Mathematik, TU München 2007 – 2011 Studium B.Sc. Mathematik, TU München
Beruflicher Werdegang
2018 – heute Leiter Modellierung und Simulation, FVA GmbH 2016 – 2018 Projektleiter im Bereich Softwareentwicklung, FVA GmbH 2012 – 2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, TU München, Lehrstuhl für math. Optimierung 2011 – 2012 Wissenschaftliche Hilfskraft, TU München, Lehrstuhl für math. Optimierung 2010 – 2011 Bachelorand, MTU Aero Engines 2010 Praktikant, RSU Rating Service Unit


11:10 Uhr: Welche Vorteile Simulation bei der Entwicklung elektrischer Antriebssysteme bietet mehr
"Die Simulation von elektrischen Antrieben hat viele Vorteile: verkürzte Time-to-Market, automatisierte Inbetriebnahme, gesteigerte Effizienz des Antriebs, optimale Auslegung, einfache Analyse bestehender Prozesse. Baumüller setzt zur Simulation von Antrieben und Prozessen verschiedene Simulationstools ein. Matlab-Simulink, HIL-Simulation oder ProSimulation - je nach Einsatzgebiet. Wichtig ist, dass für jedes Problem und jeden Kunden die richtige Simulations-Lösung basierend auf der passenden Simulationssoftware verfügbar ist. Im Vortrag werden die verschiedenen Tools vorgestellt und Einsatzmöglichkeiten gezeigt. Im Detail geht es abschließend um ein Anwendungsbeipspiel von ProSimulation."

Referent: Markus Jaksch | Baumüller Nürnberg GmbH

11:40 Uhr: Antriebe ganzheitlich projektieren – von der Anwendung über Getriebe, Motor, Umrichter, Steuerung und Kabel
Referent: N.N.
12:10 Uhr
Vorstellung der Aussteller
12:15 Uhr
Mittagspause und Besuch der Ausstellung

Mechanische Komponenten optimieren

13:20 Uhr


13:20 Uhr: Wie die Optimierung mechanischer Antriebskomponenten mit Mehrkörpersimulation gelingt mehr
Prototypenversuche auf einem Prüfstand liefern häufig nur Erkenntnisse zur Performance unter Idealbedingungen. Durch den frühzeitigen Einsatz von Simulation im Entwicklungsprozess kann die Leistung unter verschiedenen Betriebsbedingungen untersucht und von Beginn an optimiert werden. In der Regel ist es nicht ausreichend, alle Komponenten einzeln zu betrachten und auszulegen. Um ein optimal funktionierendes System zu entwickeln und somit das Potenzial vollständig ausschöpfen zu können, muss vielmehr das Zusammenspiel der Bauteile betrachtet werden. An einem Praxisbeispiel wird erläutert, wie ein effizientes MKS-Simulationsmodell samt flexibler Körper erstellt wird, um Schwingungen und einzelne Getriebeparameter (wie Kraftverteilung oder Getriebeverzahnung) zu optimieren und damit ein effizientes Getriebe zu entwickeln.

Referent: Dr.-Ing. Manuel Eckstein | Wölfel Engineering GmbH & Co. KG

Ausbildung/Studium 2006 – 2011 – TU Darmstadt, Studium Maschinenbau 2011 – 2014 – TU Darmstadt, Promotion im Fachbereich Maschinenbau
Beruflicher Werdegang 2015 – heute – Wölfel Engineering
Derzeitige Tätigkeit: Leiter Schwingungs- und Monitoringsysteme Leiter Simulation


13:50 Uhr: Neue Wege gehen - Kupplungen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff
Referent: Jonas Rüttger | Jakob Antriebstechnik GmbH
Referent: René Köhler | Jakob Antriebstechnik GmbH

14:20 Uhr: Aus der Forschung: Auslegung kleinmoduliger Verzahnungen in der Getriebetechnik mehr
Durch den umfangreichen Versuchsplan in den FVA-Forschungsvorhaben FVA 410 I und FVA 410 II konnten an gerad- und schrägverzahnten, korrigierten und unkorrigierten Verzahnungen deutliche Tragfähigkeitssteigerungen gegenüber der Norm nachgewiesen werden. So konnten für eine unkorrigierte Geradverzahnung, für einen Modul m_n = 0,6 mm, eine 30 % höhere Grübchentragfähigkeit und eine 40 % höhere Zahnfußtragfähigkeit nachgewiesen werden. Im Vortrag wird das Forschungsprojekt detailliert vorgestellt.
Referent: Benjamin Abert | FVA GmbH

Studium des Maschinenbaus an der Technischen Universität Clausthal mit einem Fokus auf Tribologie, Simulation und Modellbildung. Abschluss mit einem Master of Science und direkter Einstieg bei der FVA SoftwareService GmbH als Productowner für Gleit- und Wälzlagerungen.
2017 Übernahme der stellvertretenden Softwareentwicklungsleitung und seit 2018 Head of Consulting & Service.

14:50 Uhr: Kaffeepause und Besuch der Ausstellung

Antriebssystem 4.0

15:20 Uhr


15:20 Uhr: Messdaten aus dem rotierenden Antriebsstrang erfassen - die intelligente Kupplung macht´s möglich mehr
Mit der Intelligenten Kupplung können gleich mehrere wichtige Messdaten direkt aus dem rotierenden Antriebsstrang erfasst werden. Die App für Mobilgeräte ermöglicht eine einfache Bedienung, alternativ lassen sich die Daten auch in einen Computer oder einer SPS einspeisen. Messwerte von anderen Komponenten können dort ergänzt werden. Diese Daten sind die Grundlage für eine bessere Beurteilung und Transparent des Antriebsstranges. Im Vortrag blicken wir hinter die Kulissen: Wie wurde die Kupplung entwickelt, wie funktioniert die Technologie im Detail, was gibt es bei der Integration zu beachten?

Referent: N.N. | R+W Antriebselemente GmbH
15:50 Uhr: Vernetztes Bremsenmonitoring ganz ohne Sensorik mehr
Das Monitoring der Sicherheitsbremsen erfolgt sensorlos mit dem nachrüstbaren Modul ROBA-brake-checker. Durch eine erweiterte Analyse von Strom und Spannung erkennt das Modul die Bewegung der Ankerscheibe und weiß, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Der ROBA-brake-checker überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiß auch auf Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen. Mit dem Modul werden somit jetzt bei der Überwachung deutlich mehr Parameter als mit Mikroschaltern und Initiatoren abgebildet. In einer erweiterten Ausführung ist das Modul mit einer zusätzlichen Platine mit kundenspezifischer Schnittstelle (z. B. optisch, W-Lan, IO Link, OPC UA, etc.) ausgestattet.
Referent: Andreas Merz | Mayr Antriebstechnik GmbH & Co. KG

Andreas Merz absolvierte in Kempten ein Maschinenbaustudium und ist seit 12 Jahren bei Mayr Antriebstechnik tätig. Er arbeitete zunächst als Gebietsverkaufsleiter im deutschen und internationalen Vertrieb und wechselte 2017 ins Produktmanagement. Dort ist er u.a. für elektrisches Zubehör und Industriebremsen zuständig.

16:20 Uhr: Intelligentes Condition Monitoring von Antriebssträngen im Einsatz in Exzenterpressen mehr
Der Vortrag beschreibt Intelligentes Condition Monitoring am Beispiel von Antriebssträngen für mechanische Exzenterpressen. Dabei werden zunächst die gängigen zeitgemäßen Antriebskonzepte vorgestellt. Nachfolgend werden die Anforderungen an ein intelligentes Condition-Monitoring-System skizziert. Im nächsten Schritt wird die technische Umsetzung der Anforderungen anhand der einzelnen Antriebskomponenten dargestellt und die Funktionalität des dafür entwickelten Smart-G-Systems vorgestellt. Es wird erläutert, wie die spezifischen Meßsignale in auch für Nichtfachleute
verständliche Parameter umgewandelt werden. Ergänzt wird der Vortrag durch real umgesetzte Anwendungsbeispiele. Abschließend wird es um Einbindungsmöglichkeiten der ermittelten Daten in übergeordnete Steuerungs- und Informationssysteme gehen und der Mehrwert für die Anwender besprochen.


Referent: Carlo Boß | Goizper GmbH
16:50 Uhr: Getriebe 4.0
Referent: N.N.
17:20 Uhr
Abschluss-Vortrag
Aus der Forschung: Effiziente Schmierung eines elektromechanischen Antriebsstrangs für E-Fahrzeuge mehr
Der Vortrag beschreibt das Forschungsprojekt Speed4E. Die mit dem Projekt Speed4E verbundenen Ziele umfassen die Entwicklung eines innovativen Antriebsstrangkonzepts für BEV (Battery Electric Vehicles) mit Drehzahlen der elektrischen Maschine von bis zu 50.000 U/min, die Integration des elektromechanischen Hochgeschwindigkeitsantriebsstrangs in ein Demonstrationsfahrzeug und ein ganzheitliches Wärmemanagement mit einem wasserhaltige Getriebeflüssigkeit. Das für das Speed4E-Getriebe entwickelte Schmiersystem zielt auf einen hohen Wirkungsgrad und eine optimierte Wärmebilanz durch bedarfsgerechten Ölfluss. Die maximalen Umfangsgeschwindigkeiten von 55 m/s ergeben sich aus den maximalen Drehzahlen von 30.000 U/min am Fahrzeug. In diesem Zusammenhang wird untersucht, wie das Schmiersystem so ausgelegt werden kann, dass es so effizient wie möglich arbeitet, immer im Zusammenhang mit dem ganzheitlichen Wärmemanagement des Fahrzeugs.

Referent: Bernd Morhard | TU München - Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau (FZG)

10/2016 – 11/2018 TU München | M.Sc. Maschinwesen
Schwerpunkte: Elektromobilität | Fahrerassistenz | Produktion | Management
10/2012 – 10/2016 TU München | B.Sc. Maschinwesen
09/2008 – 06/2012 Gymnasium Berchtesgaden | Bayern
Seit 21.01.2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter | TU München | Forschungsstelle für Zahnräder und Getriebebau Forschung im Bereich der Getriebewirkungsgrade hochdrehender elektro-mechanischer Antriebsstränge

18:00 Uhr
Verabschiedung der Teilnehmer

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Aussteller